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Archive for ‘August, 2008’
Und täglich grüßt das Murmeltier. Nu’ isses also wieder soweit, daß in Amerika ein Hurricane die Runde macht und große Verwüstung und Schrecken verbreitet und hinterläßt. Aber so traurig finde ich das eigentlich garnicht, Das ganze erinnert mich immer an das Märchen von den Schweinchen und dem bösen Wolf, der die kleinen Hütten umgepustet hat. Ein ordentliches Haus aus Stein gebaut – gute, deutsche Wertarbeit zum Beispiel Aber nein, nachdem der Sturm vorüber ist, wird schön ordentlich mit dem Pickup zum Baumarkt gefahren, ein paar Bretter und Nägel gekauft um sich wieder so eine wundervolle Puppenstube hinzustellen … … bis es dann im folgenden Jahr vom bösen Wolf erneut niedergepustet wird. Dann können wieder Fernsehteams hinfahren, die Bilder der schrecklichen Verwüstung aufnehmen und in alle Welt schicken. Damit wir alle so richtig schön Mitleid haben und womöglich noch Spendengelder, Hilfskräfte usw. hinzuschicken. Ok, es mag sein, daß es auch einen gewissen Prozentsatz von Menschen gibt, die sich nicht mehr leisten können, als so eine Holzhütte. Für die tut es mir auch leid. Doch es sind dort nicht nur arme Menschen, die sich in diesen Gebieten ansiedeln. Das ist so wie in Italien am Ätna, wo die Menschen auch immer wieder hinziehen und sich dort eine Existenz aufbauen, obwohl ihnen bewußt ist, daß es ruck-zuck wieder erledigt sein kann. Nein, dafür habe ich wirklich kein Verständnis … und wenn doch, dann sollen sie zumindest die Jammerei sein lassen, wenn alles kaputt ist. Basta. Ich bin entsetzt! Es ist ja schon fast zur Normalität geworden, daß heutzutage immer mehr mit Gewalt, statt mit Worten geregelt wird. Es fängt zwar meist mit Worten an “Ey, isch weiß wo Deine Haus wohnt, Arschkopf”, aber ruck zuck fliegen die Fäuste. Da ist doch gestern Abend in Hannover ein 57-jähriger Mann brutal niedergeschlagen und -getreten worden und wäre dabei fast gestorben. Er mußte von den Rettungskräften reanimiert werden und wurde dann in ein künstliches Koma versetzt. Die Gründe, wie es dazu kam sind noch nicht bekannt, der Täter konnte auch unbekannt entkommen, aber ich frage mich: Muß das wirklich sein? Wie gesagt, heute fliegen schneller die Fäuste als früher. Nicht, daß ich das gutheiße, aber ist leider so. Doch muß man wirklich jemanden fast totschlagen, nur weil man seine Emotionen nicht im Griff hat? Und warum hat niemand eingegriffen? Es hat nach Aussagen der Polizei wohl niemanden interessiert. Und dabei ist es gegen 18:00 Uhr in einer nicht gerade ruhigen Gegend passiert. Ich könnt mich da echt uffreesche, daß die Menschen bei solchen Vorfällen einfach nichts tun. Klar, ich würde es mir auch erstmal überlegen, ob ich mich der Gefahr aussetze, selbst was auf die 12 zu kriegen. Aber auf einer Straße, wo so einige Passanten rumlaufen, kann man doch sicher den einen oder anderen Helfer finden, so daß man gleich als Gruppe gegen so einen Angreifer vorgeht. Aber so tun als wenn nix wäre? Ich weiß nicht. Meine Erziehung ging dahin, daß sich alles ohne Gewalt und einzig mit Worten regeln läßt. Und wenn reden nicht hilft, dann läßt man es halt und geht. Aber handel heute mal danach. Dann kannste aber von Glück reden, wenn Du anschließend kein Messer oder einen Stiefel im Kreuz hast. Immer mehr wird es auf unseren Straßen zum “Wilden Westen” und Du mußt höllisch aufpassen, wem Du Deinen Rücken zukehrst. Und dabei spielt es absolut keine Rolle mehr, woher die Täter kommen. Es sind nicht nur “Personen mit Migrationshintergrund”, sondern genauso einheimische Mitbürger, die sich auf diese Weise den Frust vom Leib prügeln. Hey, sollen sie doch von mir aus in die Muckibude gehen und dort pumpen, bis denen die Zunge am Boden schleift. Sie sehen dann zwar scheiße aus mit ihren Ballons am ganzen Körper, aber immerhin bleiben andere von deren Frust verschont.
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mich beschäftigt mal wieder was. kam mir in der badewanne so in den sinn. ich bin ja eine wannen- und duschdenkerin. jaaa ich weiß, kein landkind würde mit mir tauschen wollen. verstehe ich ja auch, können auch alle zu mir sagen, daß ich ja keine ahnung habe, sie können mich beschimpfen
die ziehen sich auch nie mal schick an. das schicke, das sie zum anziehen haben, das hängt, frisch aus der reinigung und mit plastikfolie überzogen, im kleiderschrank und wird nach bedarf, bei hochzeiten, beerdigungen und an weißen sonntagen rausgeholt. bei männern klassisch, ein schwarzer anzug, weißes hemd und krawatte, bei frauen schwarze hose oder schwarzer rock, weiße polyacrylbluse…ein buntes satinhalstuch als farbtupfer dabei und schwarze, schlichte pumps, die auch wieder zurück in den karton kommen, weil man ja von den scheißdingern blasen an die füße bekommt. ein jäckchen mit dezenter lurexstickerei, falls es im dorfgemeinschaftshaus mal zieht, kann man es locker über die schulter legen beerdigungen find ich dort klasse. da gibts dann immer lecker blechkuchen urlaub is ja ok, aber so ganz, für immer? überhaupt. als großstadtkind biste geprägt fürs leben. hier ist wenigstens was los. da vergeht kein tag, an dem nicht irgendwas passiert. sei es ein handtaschenraub und was gibts auf dem land für highlights? klasse wenn man samstags eine gegendfahrt unternimmt, muß man höllisch aufpassen, daß man keine besen abfährt. alle gegender kehren nämlich samstags die straße.
die sehn sich da auch alle irgendwie ähnlich ich bin froh, daß ich ein stadtkind bin. aber ich mag auch die dorfkinder wie immer…..die uffreescherin Nun ist es also auch da passiert: Sogar die Pferde werden gedopt. Da schmieren die den Pferden Chili-Gedöns auf die Vorderbeine, damit die armen, schwulen Tiere die Beine schnell vor Schmerz hochziehen, wenn sie das Hindernis auch nur ansatzweise berühren. Denn das Mittel Capsaicin ist ein Extrakt aus der Chilischote, welches als Creme aufgetragen wird und die Haut sensibilisiert. Außerdem ist es ein flüchtiger Stoff und daher schwer nachweisbar. Ich könnt mich darüber echt uffreesche. Und dann diese unglaubliche Ahnungslosigkeit von Trainer, Pferdedoktor und allen anderen Verantwortlichen. Niemand hat natürlich was davon gewußt. Vermutlich ist das Pferd Nachts selbst in die Küche gegangen und hat sich das Cremchen gemixt. Aber ist schon interessant, wie verschieden gedopt wird. Die Einen (zum Beispiel die Schwimmer) nehmen Schmerzmittelchen um dadurch zu erreichen, daß ihnen die Arme erst viel später weh tun und sie so länger Höchstleistung bringen können, und andere wiederum nutzen ein Mittel um Schmerz zu erzeugen, damit die Pferde höher springen aus Angst, sich die Knochen an den Hindernissen zu stoßen. Ich beobachte das mal weiter.
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das ist ja die hammermeldung! da hat einer aus puerto rico als seinen letzten willen angegeben, daß er ein bißchen neben seinem sarg stehen will. in der schule mußten wir uns früher auch immer in die ecke stellen, wenn wir böse waren. ein klein wenig sieht der auch danach aus “nein, du darfst erst in deinen sarg, wenn du wieder lieb bist” ich meine, auf was für ideen leute manchmal kommen anfassen darf den aber glaub ich keiner, der fällt doch grußlos um. nachher tut er sich noch weh vor ihm steht der offene sarg. da kann man dann bestimmt geld reinwerfen. besser als wie blumengedöns vielleicht wird er noch einbalsamiert, dann können sie ihn einmal im jahr, am todestag, wieder rausholen und ans klettband heften. in dem bericht steht ja, daß das bei uns auch möglich ist. aber höchstens 72 stunden, sonst riechts komisch. …..wie vorhin…….die uffreescherin |
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