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Aug
16
2008
Olympiagedanken III – oder: die scheiß HundertstelDie hunderstel Sekunde. Nirgends so entscheidend über “Leben oder Tod” oder so ein Schreckgespenst wie im Sport. Da ich, außer Mountainbiking, heute nichts mehr aktiv betreibe, betrifft sie mich persönlich nicht so sehr, aber für die Athleten der Olympiade reesch ich mich da doch schon ein bisschen uff. Grad heute gab es da wieder so ein paar Entscheidungen, die finde ich nun wirklich nicht mehr lustig. Fangen wir mal mit unseren Mädels im Doppelzweier an. Da machen die ein wirklich tolles Rennen über die 2000m. Liegen bis 1500m klar in Führung. Ebenso heute Früh bei den Schwimmern. Da hat der Phelps doch tatsächlich mit einer hundertstel Sekunde vor dem Serben Milorad Cavic beim 100m Schmetterling angeschlagen. Wobei da noch nicht das letzte Wort drüber gesprochen wurde. Also was machen wir nun mit dieser verdammten hundertstel Sekunde? Abschaffen? Wird wohl nicht gehen, denn dann käme die gesamte Zeitrechnung der Menschheit durcheinander. Ein Unentschieden? Läßt sich schwer durchsetzen, weil es ja nunmal kein Gleichstand wäre. Außerdem, stell sich mal einer vor: Bei den 100m Sprintern, da wo ja nun wirklich die Besten innerhalb von wenigen Hundertstel rennen. Wenn wir da nun die eine Hundertstel wegnehmen bzw. sagen würden, es ist unentschieden, hätten wir aber verdammt viele Sportler auf dem Treppchen stehen. Wiederholung? Würde die olympischen Spiele wohl mächtig in die Länge ziehen, weil man den Athleten ja doch ein wenig Regenerationszeit gönnen sollte, damit Rekorde gebrochen werden könnten. Wir werden wohl eine andere Lösung finden müssen. Vielleicht hat einer von Euch eine Idee? |
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