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Archive for ‘Sport’ Category
Wer immer noch glaubt, Doping schadet nicht, der sollte sich mal das Video zu Gemüte führen! Der Kerl ist der absolute Bringer. Er nutze den Versuch ohne Widerrede. Also ich könnte mich bepissen vor Lachen, wenn ich ihn mir ansehe.
Nun ist es also auch da passiert: Sogar die Pferde werden gedopt. Da schmieren die den Pferden Chili-Gedöns auf die Vorderbeine, damit die armen, schwulen Tiere die Beine schnell vor Schmerz hochziehen, wenn sie das Hindernis auch nur ansatzweise berühren. Denn das Mittel Capsaicin ist ein Extrakt aus der Chilischote, welches als Creme aufgetragen wird und die Haut sensibilisiert. Außerdem ist es ein flüchtiger Stoff und daher schwer nachweisbar. Ich könnt mich darüber echt uffreesche. Und dann diese unglaubliche Ahnungslosigkeit von Trainer, Pferdedoktor und allen anderen Verantwortlichen. Niemand hat natürlich was davon gewußt. Vermutlich ist das Pferd Nachts selbst in die Küche gegangen und hat sich das Cremchen gemixt. Aber ist schon interessant, wie verschieden gedopt wird. Die Einen (zum Beispiel die Schwimmer) nehmen Schmerzmittelchen um dadurch zu erreichen, daß ihnen die Arme erst viel später weh tun und sie so länger Höchstleistung bringen können, und andere wiederum nutzen ein Mittel um Schmerz zu erzeugen, damit die Pferde höher springen aus Angst, sich die Knochen an den Hindernissen zu stoßen. Ich beobachte das mal weiter. Aug
16
2008
Olympiagedanken III – oder: die scheiß HundertstelDie hunderstel Sekunde. Nirgends so entscheidend über “Leben oder Tod” oder so ein Schreckgespenst wie im Sport. Da ich, außer Mountainbiking, heute nichts mehr aktiv betreibe, betrifft sie mich persönlich nicht so sehr, aber für die Athleten der Olympiade reesch ich mich da doch schon ein bisschen uff. Grad heute gab es da wieder so ein paar Entscheidungen, die finde ich nun wirklich nicht mehr lustig. Fangen wir mal mit unseren Mädels im Doppelzweier an. Da machen die ein wirklich tolles Rennen über die 2000m. Liegen bis 1500m klar in Führung. Ebenso heute Früh bei den Schwimmern. Da hat der Phelps doch tatsächlich mit einer hundertstel Sekunde vor dem Serben Milorad Cavic beim 100m Schmetterling angeschlagen. Wobei da noch nicht das letzte Wort drüber gesprochen wurde. Also was machen wir nun mit dieser verdammten hundertstel Sekunde? Abschaffen? Wird wohl nicht gehen, denn dann käme die gesamte Zeitrechnung der Menschheit durcheinander. Ein Unentschieden? Läßt sich schwer durchsetzen, weil es ja nunmal kein Gleichstand wäre. Außerdem, stell sich mal einer vor: Bei den 100m Sprintern, da wo ja nun wirklich die Besten innerhalb von wenigen Hundertstel rennen. Wenn wir da nun die eine Hundertstel wegnehmen bzw. sagen würden, es ist unentschieden, hätten wir aber verdammt viele Sportler auf dem Treppchen stehen. Wiederholung? Würde die olympischen Spiele wohl mächtig in die Länge ziehen, weil man den Athleten ja doch ein wenig Regenerationszeit gönnen sollte, damit Rekorde gebrochen werden könnten. Wir werden wohl eine andere Lösung finden müssen. Vielleicht hat einer von Euch eine Idee?
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Hab seit gestern krampfhaft nach einem Foto gesucht, auf dem in Peking zu sehen sind, die darüber wachen, daß bei den Wettkämpfen niemand absäuft. Immer zwei von ihnen sitzen am Beckenrand auf Hochstühlen, ähnlich derer von den Schiedsrichtern beim Tennis. Natürlich nicht so muskelbepackte und gutaussehende Leute, wie die Lebensretter in “Baywatch”und tragen auch nur schlichte, gelbe Shirts mit dem Aufdruck “lifeguard”. Es stellt sich mir aber trotzdem die Frage, was der Sinn dieser Bademeister bei den Wettkämpfen ist. Möglich wäre, daß sie – gerade weil das Doping bei den Chinesen ja nunmal heftigst praktiziert wird – einfach vermeiden wollen, plötzlich die Leiche eines durch Herzinfakt beim Endspurt verstorbenen Dopingsünders, auf der Wasseroberfläche treiben zu haben. Wäre für die um die Medailien ringenden Athleten sicher kein netter Anblick. Vielleicht haben die Chinesen auch einfach nur damit gerechnet, daß es auch in diesem Jahr wieder so einen exotischen Teilnehmer geben könnte, wie schon bei den Spielen 2000 in Sydney, als dort ein kaum des Schwimmens mächtiger Éric Moussambani “Eric der Aal” aus Äquatorialguinea, auf der 50m Strecke abzusaufen drohte. Es ist schon erstaunlich, welchen Aufwand die Chinesen für diese olympischen Spiele betreiben, um ihren Ruf aufzubessern. Aber meiner Meinung nach wird das alles nicht helfen, denn schon im Vorfeld gab es genügend Dinge (nehmen wir nur mal die eingeschränkten Internetzugänge für die Journalisten), die genau das Bild bestätigten, das wir von den Chinesen haben. Wie ich , finde ich Dressurreiten wirklich schwul. Aber da können die Dressurreiter ja nunmal nix dafür. Ich mein, Olympia, da geht es doch – zumindest nach meinem Verständnis – darum, daß der Mensch ansich zeigt, zu was sein Körper fähig ist, wenn es um körperliche Ertüchtigung geht. Aber was zeigt mir das Dressurreiten (um nicht zu sagen, das Reiten überhaupt) in dieser Hinsicht? Richtig! GAAAANIX! Es zeigt mir nur, wie raffiniert es der Mensch hinkriegt ein anderes Lebewesen zu unterdrücken und ihm Bewegungsabläufe aufzuzwängen, die sicherlich nicht seiner Natur entsprechen. Jedenfalls hab ich noch kein Pferd in freier Natur gesehen, was schwuchtelig, tänzelnd über die Prärie fliegt und wenn dann da ein Indianer auf der Lauer liegt um es zu fangen, elegant per Sidestep um ihn herum einen Bogen macht. Gott, das ist doch nun wirklich sowas von bescheuert. Und die Reiter/innen? Sitzen da wie auf dem Pferd draufgegossen oder mit einem Tacker angeheftet und grinsen schmierig. Ok, während der Übung gucken sie sehr angestrengt und konzentriert. Eigentlich müßte das Pferd ja die Medaille bekommen und nicht der Reiter. Denn auch wenn der Reiter dem Pferd die Übungen beigebracht hat, machen muß es das Pferd. Der Mensch ist sozusagen nur sein Trainer. Wäre ja noch schöner, wenn der Trainer vom Hambüchen z. B. die Medaillien kassieren würde und der Hambüchen bekommt anschließend nur eine Hand voll Stroh als Belohnung. Wobei … dies Jahr hätte der Trainer weniger bekommen als der Hambüchen. Der ist ja leider nur laufend auf die Fresse geklatscht. Ich wäre ja dafür – und stehe damit nicht allein – daß so Disziplinen wie Völker- oder Brennball olympisch werden sollten. Da kommt es auch auf Geschicklichkeit an … und lustig anzuschauen wäre es als Zuschauer sicher auch. Spannend könnte es auch beim Tauchen werden. Wer kann am weitesten ohne Atemhilfe tauchen? Man sieht dann zwar als Zuschauer in der Schwimmhalle nicht viel von den Sportlern, aber zumindest hätten die Bademeister in Peking ihre Berechtigung. Da wäre ich dann auch schon beim nächsten Punkt. Die Bademeister in Peking, die da am Beckenrand sitzen und z. B. beim 100m Freistil der Frauen aufpassen, daß keine der Athletinnen absäuft. Hallo? Wollen die, wenn eine der Schwimmerinnen einen Krampf im Bein hat, reinspringen und sie retten? Das könnte auch eine lustige Disziplin werden: Slalomschwimmen quer zur Bahn. Und wo wir grad beim Schwimmen sind. Dieser Phelps … kann mir keiner sagen, daß das mit rechten Dingen zugeht. Meine Uffreescherin hat vorhin so schön gesagt: “Wenn der keinen Eimer Kaulquappen geschluckt hat, dann ist der sicher an einer Apotheke vorbeigeschwommen”. Gut, uns Deutschen soll es relativ egal sein, da wir eh nicht mitmischen (ok, heute haben wir im 100m Freistil der Frauen Gold geholt Wasser scheint eh unseren Sportlern nicht so zu liegen. Unsere Kanu-Slalomfahrer heute, liegen die doch toll in Führung (ist immerhin das Finale), wir Zuschauern jubeln schon fast fürs Gold … und kurz vorm Ziel kentern die und werden am Ende nur Vierte. Naja, heute hat ja Leichtathletik begonnen. Vielleicht kriegen wir da endlich was gebacken. Wobei, bei den 100m der Männer reicht es wohl nicht für’s Finale, wenn der Unger jetzt schon “nur” als Letzter einen Startplatz für die Zwischenläufe erwischt hat. Wir beobachten das einfach mal. |
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