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Archive for ‘Familie’ Category
da bin ich doch bei meinen streifzügen durch die lokalmeldungen auf diese meldung gestoßen:
zu meiner jugend war das gang und gäbe. das war ein “schellekloppe” und ein ohrfeigengeben. blöd, wenn man sich erwischen läßt. heutzutage soll/muß sich der ohrfeigengeber bei der polizei melden wieso? weil das blag heulend mit roter backe nach Hause gekommen ist – auch noch bestimmt zu spät – und erzählt hat, dass ein mann ihn gehauen hat und? heul doch. ich würde einen teufel tun und mich bei der polizei melden…. oder grade doch? “mein kind schlägt keiner außer mir” da haben doch die eltern nix anderes zu tun, als zum revier zu rennen und eine anzeige zu erstatten gegen einen mann, der den dummkopf erwischt hat. wenn das mein sohn gewesen wäre hätt ich gesacht “pech gehabt” und gut wärs. früher war alles besser. meine güte, wenn früher alles zur anzeige gekommen wäre aus dem heute so ein trara gemacht wird, man hätte märkchen ziehen müssen die polizisten auf dem revier schlagen sich sicher heute noch auf die schenkel wegen soo’m scheiß wer denkt denn an die leute, bei denen das schellenkloppen gemacht wurde? alte, gehbinderte omas, die bandscheibenkrachend aus dem fernsehsessel geklingelt wurden für umme die überforderten mütter, die ihr schreiendes baby grade in den schlaf gesungen haben als es klingelte klingelstreich war früher schon geil und wie gesagt, wer sich erwischen läßt …… war bestimmt ein Thorben-Laurin. dafür hätte er grad noch eine verdient nun denn, manche eltern haben ein dickes fettes rad ab. solange die zähne noch drin sind, solange das nasenbein nicht gebrochen ist sollten sie ihre kinder lieber mal über das geheimnis des erfolgreichen schellenkloppens hinweisen. war’n alle mal kinder. und Thorben-Laurin hat bestimmt was dazugelernt
in diesem sinne ….. wie immer… die uffreescherin p.s. dressurreiten ist sogar stockschwul.
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wenn einer eine reise tut, dann kann er was verzählen 2 wochen madeira liegen hinter uns. 2 wochen erholung, sightseeing, shopping, ein bißchen bewegung und wieder erholung ich bin ja schon wochen vorm urlaub wahnsinnig uffgereescht. und 8 tage vorher fang ich ja an, so langsam schon klamotten wegzulegen. mein uffreescher is da ja anders. er fängt fünf vor angst erst an mit packen und schafft das auch noch und hat nie was vergessen nee, das könnte ich garnicht zwei wochen vor abflug stellte mein uffreescher fest, daß ich nur koffer hätte, mit denen er sich mit mir nicht zeigen wolle ich hab viele koffer jedenfalls….. den trolley wollte ich eigentlich mitnehmen, man kann ihn ja tragen, is ja ein griff dran. mein uffreescher war strikt dagegen nicht mehr der neueste, aber mit einem gürtel drumrum tat er auch seinen dienst. waren sogar rollen dran, die fuhren zwar immer woanders hin, aber immerhin waren welche dran nee, wollte er auch nicht. ok, ebay gucken. DAAAA sah ich ihn dann rosa mit braun, zum ziehen und tragen und millionen fächer dran und drin und bestickt und wunderschön und sogar größer als wie meine beiden anderen teile zusammen drei, zwo, eins, meins pro person darf man 20 kilo gepäck mitnehmen und 5 kilo handgepäck. mein rosabraunes glück wog 23 kilo, der trolley von meinem herzblatt 17 kilo. da hatte er nochmal großes glück und mußte nix wieder auspacken frau benötigt eben mehr klamotten für 14 tage und auch passende schuhe zum jeweiligen outfit. (über die hälfte von meinem gedöns hätte ich zuhause lassen können, aber ich tu einen teufel und geb das jetzt zu) so. also urlaub dann und nun zum packen für den rückflug man kauft ja in einem urlaub so einiges. man hat mehr zeit zum bummeln und auch immer gute laune. beim check-in wogen unsere mittlerweile drei gepäckstücke 54 kilo. unsere vier handgepäckstücke knappe 12 kilo. alles wichtiges zeug wie pfälzer leberwurstdosen, die wir geschenkt bekamen und ohne die ich niemals die insel verlassen hätte wir haben ein bißchen gemauschelt bei dem netten mann am schalter, das handgepäck haben wir versteckt und gesagt, wir hätte garkein handgepäck außer meiner handtasche ….übrigens …. 2 andere waren im koffer
die küchenmaschine kommt per post, die hätten wir dem netten abflugschaltermann nicht mehr weismachen können ich freu mich schon tierisch auf den winter, da braucht man da schon auch etwas dickere pullover wie immer ….. die erholte uffreescherin hach, ich hab ja spaß mit meinem uffreescher nicht nur, weil er die frühstückseier auf die hunderstel sekunde so hinkriegt, wie ich sie am liebsten mag. nee, besonders, weil er so ‘n technikheimer is. immer ist hier irgendwas anders. der bundesnachrichtendienst ist bestimmt nicht besser ausgestattet als wir. mittlerweile kann man vom klo aus den fernseher, radio und die beleuchtung im flur und im wohnzimmer anmachen quasi geht einem beim scheißen ein licht auf. da kann man auch seine mitmenschen ganz schön verwirren. besonders ich man kann zum beispiel, wenn man um 20 uhr aufm klo sitzt und weiß, daß einer der mitbewohner gerne die tagesschau guckt, also man kann dann, wenn man will, es so machen, daß da keine tagesschau mehr läuft. und auch kein licht mehr ist drumrum mein neuestes highlight ist ja die fritz-box. dieser kleine rote zauberkasten hat mein komplettes leben verändert ich muß sagen, um so technikgedöns hab ich mir nie gedanken gemacht daß man, wie freddie frinton übern löwenkopf, über das kabel, das quer durch den flur lag, stolperte, tja, daran haben wir uns alle gewöhnt. zwei schritte ab schwelle wohnzimmer, steigschritt und drüber war man. - machen wir heute noch, das is so in einem drin. nun funktioniert das alles von zauberhand das schönste ist für mich, daß man damit auch so wunderschönen unfug mit machen kann da kann ich telefonieeinstellungen vornehmen leute blockieren oder nicht. vom pc aus. hach eine freundin rief mich auf meinem handy an und fragte, ob ich zu hause bin. “jo, bin ich. ruf da an, da haste flat hin, bis gleich.” ich, elfengleich zum pc gestürzt, übers pseudokabel gestiegen, mein glücksfenster am pc geöffnet und ihre nummer blockiert der anrufer hört dann die blechseppfrieda sagen: “die gewählte rufnummer ist nicht vergeben” mit meinem fritzboxglücksfenster war ich live dabei als sie das hörte. zwei minuten später wieder mein handy. “hömma, is euer telefon kaputt? da kommt ein band…bla..bla..blaa” “nee, kann nicht sein, komisch ratzfatz hab ich sie entblockiert. aaaaaaber, ich bin nicht ans telefon als es klingelte mein handy klingelte wieder. “boah, was issn bei euch los? erst gehts nicht, dann rufts durch geht keiner ran??!!” je nach tagesstimmung kann man dann noch variieren, wie lange man diesen unfug treibt, eine große rolle spielt dabei natürlich auch das durchhaltevermögen des gegenübers. wir hatten an diesem tag beide eine super tagesstimmung hach, was hab ich freude mit der fritzbox und der technik überhaupt. tolle sache das. roger-over-piep. wie immer….. die uffreescherin Gestern ist es wieder passiert In der Küche lief wieder RTL Exclusiv Weekend und ich hab gekotzt. Nicht, weil ich diese Sendung mehr oder weniger unfreiwillig anschauen “mußte”, sondern über einen Bericht, der dort lief. Es war ein Interviewausschnitt vom Richard “Mörtel” Lugner, in welchem er darüber ablästert, daß seine Ex-Mausi nichtmal gewußt haben soll, wie die Waschmaschine einzuschalten ist. So, und das war dann wieder was für mich! Ich bin ja kein Freund der Schwarzer – und die Emanzipation der Frauen … naja … da hab ich noch in die Windeln geschissen, als die gestartet wurde. Doch uffreesche kann ich mich über solche Männer allemal. Als ich diesen Mörtel-Hansel gehört habe, schoß mir gleich die Frage durch den Kopp “warum hat er’s dann nicht gemacht?” und die Antwort schoß gleich hinterher “weil das so ein Prolo-Arschloch ist, das meint Hausarbeit ist Frauensache!”. Wie kommt es, daß es immer noch so viele Männer gibt, die mit so einer Einstellung durchs Leben stolzieren? Gut, in Fällen wie den obigen, wird es sicher so sein, daß der Mann mit seiner fetten Brieftasche den Ernährer Zuhause gibt, während die mehrere Jahrzehnte jüngere Frau an seiner Seite dann primär nur schön sein muß Wenn ich mal von mir ausgehe, sieht die Sache schon ganz anders aus. Als Jugendlicher hatte ich die unumstößliche Meinung, daß ich niemals, wirklich niemals im Leben heiraten werde (nebenher auch niemals Kinder. Vielleicht geliehen oder mal zu Besuch, aber eigene ganz sicher nicht). Aus diesem Grund stand ich häufig neben meiner Mutter in der Küche um bei ihr den einen oder anderen Kniff abzuschauen. Genauso habe ich mir zeigen lassen, wie man näht, Socken stopft, strickt, Wäsche wäscht und auch alle anderen Dinge im Haushalt so zu machen hat. Ok, einiges habe ich nicht wirklich mit Hingabe gemacht, aber zumindest soweit, daß ich wußte wie’s funktioniert. Schließlich ging ich davon aus, daß ich meinen Haushalt und alles was dazu gehört mein Leben lang allein auf die Reihe bekommen muß. Gut, das mit der Heirats- und Kinderverweigerung hat nicht ganz so geklappt, dafür kann ich aber den Haushalt – meiner Meinung nach sogar ganz gut – selbst schmeißen. Dazu kommt natürlich noch das den Männern meist zugeordnete handwerkliche Gedöns, was so im Haushalt auch noch anfällt. Aber oft trifft man Männer vom Schlage des Herrn Lugner. Meiner Meinung nach kommt das aber auch von der Erziehung in Kombination mit den Genen. Männer sind von Natur aus Wesen, die zwar gern den großen Macker makieren, aber dann doch die Geborgenheit und die Sorglosigkeit im Heim brauchen … und Frau gibt das Und genau dieses Verhalten ist auch heute noch weit verbreitet, wenn man sich die Paare bzw. deren Rollenverteilung so anschaut. Und es kommt auch noch viel zu oft vor, daß es so abläuft, daß der Mann nach einem langen Arbeitstag heim kommt, das Essen auf dem Tisch steht und er gleich seinen Energiehaushalt wieder auf Vordermann bringen kann Doch Frau kann es mit Leichtigkeit provozieren, daß der Mann auch nach so einem anstrengenden Arbeitstag trotzdem nochmal alle Reserven mobilisiert und vor Energie strotzt: Wenn sie das Essen nicht auf dem Tisch hat, sobald er heim kommt. Da es sich Frauen in so einer Beziehung aber niemals trauen würden, den Mann ohne Stärkung zu empfangen, kann man eher erleben, daß der Mann mit kaltem Essen empfangen wird, weil er auf dem Heimweg noch einen Zwischenstop in der Sammeltränke machen muß, um mit seinen Kumpanen die aktuellsten Jagdnachrichten auszutauschen. Natürlich nicht ohne dabei schon ein paar Stärkungstrunks zu genießen Aber ich schweife weit ab. Worum es mir eigentlich geht, ich könnte mich endlos darüber uffreesche, daß in den Köpfen so verdammt vieler Menschen immer noch diese klassische Rollenverteilung von vorm Krieg steckt. Ich muß aber mal eine Lanze für die Paare brechen, bei denen beide für das Einkommen des Haushalts sorgen. Dort findet man eher selten diese “Aufteilung” weil sie zwangsweise alle Aufgaben teilen müssen. Egal ob es um den Haushalt, die Kindererziehung oder halt auch das Geldverdienen geht. Sobald aber einer der beiden Partner Alleinverdiener ist, oder wie im Beispiel Lugner so richtig im Geld schwimmt, dann verteilt sich alles so wie dort. Gerade die Männer mit der dicken Brieftasche sind dann die Schlimmsten … und so richtig abartig ist es dann, wenn nach dem Bruch der Beziehung noch öffentlich über die “ach so untalentierte Ex” abgelästert wird. Aber selbst bekommen sie meist noch weniger auf die Reihe. Oder in einem kurzen, provokanten Fazit: Wenn Du mit Titten auf die Welt kommst, hast Du auch in der heutigen Zeit gleich den Stempel “Hausfrau” auf der Stirn. |
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