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Posts Tagged ‘Geld’
Mrz
10
2011
Rauchen tötet … die Frage ist nur: Wann?Nu isses ma wieder so weit! Da bin ich vorhin mal wieder in “meinem” sozialen Netzwerk (Name tut nix zur Sache) unterwegs und lese in einer Gruppe wo jemand nach Zigarettenpreisen in einem Urlaubland fragt, u.a. einen Kommentar darüber, daß nicht rauchen billiger und gesünder sei. Im Grunde reescht mich sowatt schon lange nich mehr uff … und aus den Diskussionen über dieses Thema halte ich mich meist auch raus. Warum? Weils nix bringt! Ich könnte natürlich erstmal das Totschlagargument bringen, womit jeder erstmal für “Action” sorgt:
Ok, es geht dabei wirklich um einen Berg von Geld (Quelle: Wikipedia). Aber dieses Argument finde ich einfach zu billig … abgesehen davon, daß es schon etwas mehr braucht um einen Staat in den Bankrott zu ziehen. Mich regt einfach viel mehr auf, daß die (militanten) Nichtraucher immer und überall ihren unsinnigen Senf dazugeben müssen (am Schlimmsten sind dabei die Ex-Raucher) Glaubt Ihr wirklich damit etwas bewegen oder verändern zu können? Es wird nur Hass oder Gegenwehr erreicht. Bei manchen Rauchern auch Trotzreaktionen ausgelöst (ich selbst steck mir grad dann extra noch Eine an, auch wenn ich die Letzte erst kurz vorher ausgemacht hab). Mag kindisch sein, aber ich finds lustig Nee, die eigentlichen Gründe fürs Rauchen bzw. Nicht-Aufhören sind in meinem Fall:
Gerade der letzte Punkt würde noch mehr ins Geld gehen und neben meiner Gesundheit auch zusätzlich noch die Gesundheit anderer (z.B. im Straßenverkehr) extremst gefährden. Natürlich gibts auch Gegenargumente, die ich selbst kenne, die aber von den netten Nichtrauchern gern aufgeführt werden:
Den Punkt, daß ich dann in einem Restaurant nicht immer nach Draußen müßte um zu rauchen, spare ich mir hier einfach, weil ich das eher als diskriminierend denn als Vorteil ansehe. Schließlich würde ich dann ständig allein am Tisch sitzen, weil in meinem Bekanntenkreis kein Nichtraucher ist Abgesehen davon, während der Arbeitszeit hab ich als Raucher mehr “Sozialpausen” als die Nichtraucher Daß ich als Raucher früher sterbe, mehr gesundheitliche Probleme bekomme, mir Gliedmaßen verfault abfallen (was btw. auch durch zu hohen Blutzucker passieren kann) usw. ist nur ein KANN-Argument. An unserem Johannes Heesters sieht man, daß die Ausnahme die Regel bestätigt. Und solange ich gesund bin und/oder es mich nicht doch eines Tages packt, werde ich das Rauchen nicht aufgeben. In diesem Sinne …
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da bin ich beim zappen gestern abend aber mächtig erschrocken freitags abends laufen ja in den dritten programmen immer die mehr oder weniger lustigen laberrunden mit mehr oder weniger prominenten prominenten. just beim umschalten zeigte die kamera auf sie. dagmar berghoff. die frau der tagesschau. besser: das gesicht der tagesschau. wobei ich beim heutigen uffreesch-thema wäre. aus dem gesicht der tagesschau ist ein patchworkgesicht geworden dank einer mißlungenen schönheits op. überhaupt der ausdruck “schönheits op” himmel, sieht die scheiße aus. ich finde das sehr sehr traurig, sie war so eine schöne frau warum läßt man sich denn sowas machen? das alter kann man nicht schöner operieren, die hände und der hals verraten sowieso alles. überhaupt, die sehen nach ihren op’s immer alle aus wie geschwister. wie beim down-syndrom, die sehen auch alle gleich aus und genau so ist es auch bei den frauen, die sich für viel geld spuckhäßlich machen lassen, denen sieht man es auch sofort an. spätestens wenn sie lachen, faltenfrei lachen. wie furchtbar. wie masken mit starrem blick weils ja wohl auch spannt wie sau. während der hals aussieht wie eine aktentasche. bekloppt sowas. mich würde ja mal die sicht der männer interessieren. gut, der herr berghoff ist ja vor einigen jahren gestorben, aber deshalb muß sie doch jetzt nicht aussehen wie er zur zeit. hat die keine kumpels, weiber, die ihr sagen “moment mal daggi, mach das nicht” ?? oder hinterher “oh gott, wie schlimm ist das denn?” ob die sich selbst schön findet warum kann man denn nicht altern wie man eben altert? die natur hat sich doch bei allem was gedacht. sieht man ja an nachterstedt. blöd am see rumhantiert, zack wars haus weg. und dann noch einen haufen kohle dafür hinblättern, ich wüßte was besseres mit dem geld anzufangen statt mir lippenwülste wie dachkendel machen zu lassen.
kein gesichtspart hat da das selbe alter. also ich lasse an meine haut nur wasser und meinen uffreescher wie immer ….. die uffreescherin er ist ja noch immer nicht begraben. die karren ihn seit über zwei wochen durch die gegend wird wohl seine come-back-tournee sein. jetzt eben im goldenen sarg. könnte natürlich auch sein, daß die greenpeace aktivisten ihre finger da mit im spiel haben. immerhin soll die nose of pop ja voller medikamente gewesen sein und wer will sowas schon im grundwasser haben. also werden sie ihn wohl castor-transportmäßig auf sicheres gelände verfrachten ich hab da ja mehrere theorien die erste ist, er ist schon längst begraben irgendwo dort, wo man sicher sein kann, daß kein hyperventilierender fan ihn ausbuddelt um ihn in seinem keller auf einen altar bindet. abgesehen davon, eine leiche über 14 tage in einem sarg, das riecht doch komisch. meine zweite theorie ist, er lebt noch. er hat ganz einfach die nase voll gehabt da sitzt er und beobachtet, wie sich die kohle vermehren. dazu hat er natürlich einen kumpel seines vertrauens, der gegen entsprechendes zuckerbrot mitmacht und die klappe hält (noch). man munkelt ja, daß er nach seinem tod mehr kohle verdient als vorher und wenn man sich die aktuellen singlecharts weltweit mal anguckt, da klingelt doch die kasse gewaltig. vielleicht war er ja schon viel länger tot und als cher unterwegs so, wie er so drauf war, traue ich ihm alles zu. ich würde mich nicht wundern, wenn er in ein paar jahren wieder auftaucht. mit elvis im arm die bildzeitung hätte ihren spaß ……. obwohl wie immer ….. die uffreescherin endlich gibts mal wieder was zum uffreesche war die ganze zeit ja nix so los, was es wert gewesen wäre. wirtschaftskrise ….. heute morgen hat es die welt erfahren. the king of pop, die weiße massai ist von dannen gegangen. nun, so ist der lauf des lebens. wer mal auf die welt kommt, der muß auch sterben irgendwann mal. ich muß ja sagen, gewundert hats mich jetzt nicht (getroffen auch nicht wirklich). ein paar seiner lieder fand ich schön, aber als er anfing wie ein bastelbogen auszusehen fand ich ihn dann blöd. eine hautkrankheit war ja schuld, daß er so weiß geworden ist. kenn ich mich wunderte, daß er so alt geworden ist. gesund war er ja schon lange nicht mehr, der körper, der geist, meiner meinung nach hat er großen raubbau mit seinem körper getrieben und nun gabs die rechnung. todesursache übermedikamentiert würde ich tippen, aber in ein paar tagen werden wir das offizielle ergebnis der gerichtsmedizin erfahren. die obduzieren ihn ja nun. wird zügig gehen, mal kräftig geschüttelt und dann haben sie die teile aufm tisch liegen wie sie sie brauchen ich finde den hype, der da jetzt von sender zu sender gemacht wird, total zum tief bestürzte promis, die ausplaudern, daß er der beste freund war und sich tausendmal bei ihnen am eßtisch ausweinte. die ganze welt ist tief bestürzt. farah fawcett ist ja auch gestorben. schade, sie hat sich den total falschen zeitpunkt dafür ausgesucht, weil – keine sau interessiert sich dafür. vielleicht isser ja garnicht tot. ich meine, wer wills wissen? ich kann mir vorstellen, daß ein schlafender michael jackson aussieht wie ein toter michael jackson. egal wie, er war ein mann, der sein leben gelebt hat. schlechte kindheit, prügelnder, geldgeiler vater, der ihn und seine geschwister mit gewalt die karriereleiter hinauf trieb. sowas gibts auch bei nichtpromis. klein michael machte karriere und die machte ihn dann etwas seltsam. die ganzen schlagzeilen, die es über ihn gab, sei es seine hochzeit mit der elvistochter, seine drei immer verhüllten kinder, die er mit einer krankenschwester oder so ähnlich hatte… ob das wirklich seine sind???….. , das ebbelwoifest, daß er sich auf sein anwesen bauen ließ, seine anklagen wegen kindesmißbrauch, seine ewig schwindender riechkolben….. fand ich immer relativ uninteressant. irgendwie wars ne arme sau mit einem haufen kohle und hats geschafft, daß in sämtlichen radiosendern heute sein gedudel rauf und runter lief…. herrgott, laß ralph siegel unsterblich werden! nun weilt er also nicht mehr unter uns. genauso wie viele andere. that’s life. elvis ist tot, michael jackson ist tot und mir ist auch schon ganz schlecht. i love you all. ……….. wie immer …. die uffreescherin Ich hab’s ja schonmal im Artikel “Die schimmelige Rosine im Rebstock” kurz umrissen, was ich von staatlicher Krisenhilfe halte. Gut, einige mögen den Eindruck gehabt haben, daß ich alle kriselnden Unternehmer über einen Kamm geschoren habe. Schließlich war meine Aussage sehr allgemein gehalten. Doch meiner Meinung nach ist es nunmal wirklich so zu betrachten … grundsätzlich zumindest. Natürlich gibt es wie überall auch Ausnahmen bzw. darf man manche Fälle auch gern etwas differenzierter betrachten und beurteilen. Nehmen wir mal das Beispiel Opel. Ein Unternehmen, welches vor vielen Jahren in den Mutterkonzern GM aufging, weil diese Traditionsfirma sonst von der Bildfläche verschwunden wäre. So wie seinerzeit DKW, die von Audi geschluckt und dann stillschweigend vom Markt verschwand. Opel hatte es besser getroffen, weil die Mutter die Marke weiterführte. Opel konnte sich zumindest weitestgehend behaupten und war stehts (zumindest in der sogenannten Golf-Klasse) ein harter Gegner für Volkswagen. Ich möchte jetzt keinen Glaubenskrieg auslösen, aber bei den anderen Modellen war die Marke Opel nunmal wirklich nicht der wahre Hit, weil sie immer etwas altbacken wirkten – oder zumindest diesen Ruf inne hatten. Wenn jemand von dem Opelfahrer sprach, hatte ich immer einen älteren Herrn mit Hut und umhäkelter Klorolle auf der Hutablage vor Augen. Aber ich schweife jetzt zu weit ab. Egal wie der Ruf von Opel war, die Verkaufszahlen waren soweit ok, daß GM nicht auf den Gedanken kam die Tochter sterben zu lassen. Es gab einfach zu gute Innovationen und Produktionsstätten bei Opel. Nun kam aber infolge der weltweiten Wirtschaftskrise die große Mutter GM ins straucheln und es mußten Pläne her, wie man den Konzern (welcher einer der führenden weltweit ist) wieder gesunden kann. Selbstverständlich wird in einem solchen Fall bei jedem Unternehmen zuerst überlegt wo man Kosten einsparen kann. Personal! Ist zwar das Wichtigste in einem Produktionsbetrieb, aber auch mit das Teuerste. Es gab vor langer Zeit einen jüdischen Kaufmann der sinngemäß folgendes gesagt hat:
Die Mitarbeiter können ein Unternehmen zu Höhenflügen veranlassen, aber genauso auch in den Ruin treiben. Die Kosten sind nunmal enorm. Personal “abstoßen” ist aber auch nicht einfach mal so getan. Wenn man die Betriebsstätten erhalten will, dann muß man sehen, daß genug Personal übrig bleibt um den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Wenn bei der Kalkulation dann aber das Sparpotential nicht hoch genug ist, muß man überlegen, welche Teile des Betriebs stillgelegt werden könnten. Dabei ist u.a. zu berücksichtigen
Und bei alledem natürlich auch den ggf. vorhandenen Betriebsrat mit ins Boot zu bekommen. General Motors war also nun an dem Punkt angelangt, wo es als Unternehmen zusehen mußte wie es weiter überleben kann. In Deutschland kam nun die Sorge auf, daß entweder Opel gänzlich abgestoßen wird oder zumindest die Produktionsstätten schließen. Für die Entwicklungszentren war die Gefahr nicht ganz so gr0ß, weil diese von GM nunmal noch sehr wichtig sein könnten um nach der Genesung wieder groß rauszukommen. Wer wartet aber schon gerne ab, bis jemand mit einem großen Besen daher kommt und alles rausfegt was nach Meinung der Geschäftsführung verzichtbar ist? So kam dann also die Diskussion auf wie man Opel retten könnte. Daß in diesem Fall der Staat erstmal mit ans Boot kam und eine Milliardenbürgschaft in Aussicht stellte, ist meiner Meinung nach gut gewesen. Schließlich war die Mutter ins Straucheln geraten und drohte Opel mit in den Sog zu ziehen. Es hatte also nicht zwingend mit Fehlmanagement seitens Opel zu tun, wie im Fall Schaeffler die sich mit Continental verhoben hat. Aber nun kommt’s: Mit Dollarzeichen in den Augen ob der Möglichkeit billig an gutes Geld zu kommen, tauchten urplötzlich Trittbrettfahrer auf. Arcandor/Karstadt ist nach meiner Ansicht dabei einer der dreistesten Bittsteller. Ein Konzern der vor ganicht all zu langer Zeit schonmal kurz vorm Bankrott stand, sich dann etwas aufrappelte und auf wackeligen Beinen umhertorkelte, steht nun vor der berliner Regierungstür und bettelt. “hasse ma ‘n paar Milliarden Euro?” Natürlich wird dabei als schweres Gewicht das nun von der Arbeitslosigkeit bedrohte Personal (immerhin rund 50.000 Menschen) in die Waagschale gehievt. Schließlich sind das rund 15.000 mehr als bei Opel. Wenn das mal nicht zieht! Gut, wenn ich Unternehmer wäre, würde ich’s vielleicht auch so machen … nach dem Motto “fragen kost’ ja nix”. Aber moralisch finde ich es einfach nur unverschämt. Zum Glück aber wurde es zuerst von diversen Wirtsschaftprüfern, dann auch von der EU abgeschmettert. Wie es allerdings unsere Regierung handhaben wird? Schließlich stehen wir 4 Monate vor den Wahlen – da wird keine der Parteien freiwillig die Hand aus dem Feuer ziehen. Oder etwa doch? Wir sollten dabei aber auch nicht vergessen, woher die Krise kommt. Die Banker weltweit hatten den Mund weiter aufgerissen, als der Magen schlucken kann und so brach eines Tages alles zusammen. Annähernd jede Bank hatte sich übernommen und das ganze, über Jahre aufgebaute Kartenhaus stürzte ein. Dazu mal eine kleine Anekdote nur so am Rande: Gestern beim Pilawa im Ersten, gab’s in seinem Quiz ein tolles (unfreiwilliges) Beispiel über die Denkweise von Bankern. Da saßen zwei Kandidatinnen auf den Stühlen und standen vor der Lösung einer Frage. Die zuerst an der Reihe war, wußte nicht wirklich welcher der 4 Lösungsvorschläge der richtige ist. Sie übergab an die Freundin – die beruflich in einer Bank tätig ist – mit dem Hinweis, daß sie bei der gewählten Antwort “D” nur zu 10% sicher ist. Nun wurd’s spannend. Entweder die Bankerin weiß es besser und kann die Frage beantworten oder sie muß überlegen wie sie aus der Nummer wieder raus kommt ohne Verlust einzufahren. Der zweite Fall trat ein. Sie wußte die Antwort nicht und überlegte wie schwer die 10% nun zu werten seien. Unser Herr Pilawa warf schmunzelnd ein, daß bei einer ausgewählten Antwort von 4 möglichen ja die 10% schon anders zu werten wären. Die Bankerin verstand dies und machte kurzerhand aus den 10% einfach mal 25%. Ist bis hier hin ja auch nicht wirklich falsch. Sah schon um einiges besser aus und die Chancen mit dieser Antwort richtig zu liegen stiegen enorm. Pilawa hatte Spaß und so feixte und grübelte unsere Kandidatin noch ein wenig herum bis sie dann in den Raum warf
Tja, was will man dazu sagen? Pilawa hat allerdings korrekt reagiert, indem er meinte, daß er nun verstünde wie es zu der Wirtschaftskrise durch die Banken gekommen sei. Nun aber wieder zurück zu eigentlichen Thema. Es ist jetzt nunmal so passiert und wir müssen sehen wie wir wieder aus der Krise herauskommen. Daß unser Staat dabei nach Kräften versucht zu helfen und die Arbeitgeber und – nehmer nicht im Regen stehen zu lassen finde ich lobenswert. Und ich hoffe auch, daß sie sich dabei nicht von dem ein oder anderen Abzocker verarschen läßt. Aber auch die kleinen Unternehmen sollten dabei nicht vergessen werden. Gerade die Zulieferbetriebe der Autoindustrie sind ebenfalls schwer gebeutelt und kämpfen ums Überleben. Nur sollte man sich nicht immer von den Mitarbeiterzahlen einschüchtern lassen. Natürlich ist es tragisch wenn einige Tausende plötzlich arbeitslos werden könnten. Natürlich muß man überlegen ob man diese irgendwie vermeiden kann. Aber es sollte immer bedacht werden, daß nicht jedes zur Zeit von der Insolvenz bedrohte Unternehmen durch die Krise in diese Situation geraten ist. Und manchmal kann es kostengünstiger sein Arbeitslosengeld zu zahlen als Milliarden in ein Unternehmen ohne Zukunft zu stecken. Manchmal muß sich auch die gesamte Wirtschaft gesundschrumpfen. |
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