Posts Tagged ‘Polizei’

von Weicheiern und ihren Eltern

datePosted on 12:14, März 12th, 2011 by uffreescherin

da bin ich doch bei meinen streifzügen durch die lokalmeldungen auf diese meldung gestoßen:

Ohrfeige nach “Schellenkloppen” – Offenbach(iz) Die Polizei würde gern mit dem Mann sprechen, der am Nachmittag des Aschermittwochs in der Arndtstraße zwei Jungs beim “Schellenkloppen” erwischt und angesprochen hatte. Die beiden Buben, darunter ein 10-Jähriger, hatten auf dem Heimweg von der Schule gegen 15 Uhr an verschiedenen Häusern zum Spaß auf die Klingeln gedrückt. Der etwa 50 bis 60 Jahre alte Mann, der als Fußgänger unterwegs war, hatte das Treiben bemerkt und dem Zehnjährigen wohl ein paar Ohrfeigen verpasst. Der Unbekannte wird von den Jungs als 50 bis 60 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und korpulent mit grauen Haaren und Glatzenansatz beschrieben. Bekleidet war er mit einer türkis-weiß-karierten Jacke, außerdem hatte er eine schwarze Sonnenbrille auf. Der Mann wird gebeten, sich beim 2. Revier (069/8098-5200) zu melden; die Bitte gilt auch für mögliche Zeugen, die den Vorfall gesehen haben oder den Mann kennen.

Quelle: polizeibericht

 

zu meiner jugend war das gang und gäbe. das war ein “schellekloppe” und ein ohrfeigengeben. blöd, wenn man sich erwischen läßt. :baseball:

heutzutage soll/muß sich der ohrfeigengeber bei der polizei melden :roll:

wieso?

weil das blag heulend mit roter backe nach Hause gekommen ist – auch noch bestimmt zu spät – und erzählt hat, dass ein mann ihn gehauen hat ;(

und? heul doch.

ich würde einen teufel tun und mich bei der polizei melden…. oder grade doch? :idee:

“mein kind schlägt keiner außer mir”

da haben doch die eltern nix anderes zu tun, als zum revier zu rennen und eine anzeige zu erstatten gegen einen mann, der den dummkopf erwischt hat.

wenn das mein sohn gewesen wäre hätt ich gesacht “pech gehabt” und gut wärs.

früher war alles besser. meine güte, wenn früher alles zur anzeige gekommen wäre aus dem heute so ein trara gemacht wird, man hätte märkchen ziehen müssen :vogelzeig:

die polizisten auf dem revier schlagen sich sicher heute noch auf die schenkel wegen soo’m scheiß :lol2:

wer denkt denn an die leute, bei denen das schellenkloppen gemacht wurde? alte, gehbinderte omas, die bandscheibenkrachend aus dem fernsehsessel geklingelt wurden für umme  :nana:

die überforderten mütter, die ihr schreiendes baby grade in den schlaf gesungen haben als es klingelte  :nana:

klingelstreich war früher schon geil und wie gesagt, wer sich erwischen läßt ……  :baseball:

war bestimmt ein Thorben-Laurin. dafür hätte er grad noch eine verdient :pfeifen:

nun denn, manche eltern haben ein dickes fettes rad ab. solange die zähne noch drin sind, solange das nasenbein nicht gebrochen ist sollten sie ihre kinder lieber mal über das geheimnis des erfolgreichen schellenkloppens hinweisen. war’n alle mal kinder.

und Thorben-Laurin hat bestimmt was dazugelernt

 

in diesem sinne ….. wie immer…

die uffreescherin :bye:

p.s. dressurreiten ist sogar stockschwul.

Mein Haus, mein Auto, meine Frau

datePosted on 16:03, November 15th, 2009 by uffreescher

Jeder von uns hat ja nun den einen oder anderen Habbag in seinem Bekannten- oder Freundeskreis. Man kann mit ihnen gut leben und sie sind meist auch absolut in Ordnung.

Ich selbst hatte nie Probleme mit ihnen, egal aus welchem Land sie kommen. Sei es aus dem lustigen Indien (wolle Rose kauffe?), dem hektischen Italien (isch abe gaakaain Auto), der orientalischen Türkei (ey, weischtu) oder sonst wo auf der Welt. Es ist interessant wo die kulturellen Unterschiede liegen und dann letztendlich festzustellen die Interessen der Geschlechter sind meist gleich gelagert. Frauen lieben Kleidung, Handtaschen und Schuhe, die Männer Autos, Frauen, Fußball.

Irgendwie sind wir also alle gleich. Aber dann gibts wieder welche, die sind gleicher als andere.

Und mit genau so einem hatte ich es letzte Woche auf der Arbeit zu tun.

Wir haben bei uns auf der Arbeit in der Produktion ein “internationales” Pärchen. Sie ist Ende 30 und eine waschechte Hessin, er ist Mitte 40 und gebürtiger Kurde. Soweit ja auch schön und auch kein Problem. Da er schon (laut eigener Aussage) 27 Jahre in Deutschland lebt, wirkt er wie ein europäischer Türke mit dem man wirklich auch Spaß haben und sich relativ vernünftig unterhalten kann. Ist einfach ein lustiges und humorvolles Pärchen, das man schnell in sein Herz schließen kann.

So ging es mir auch bis vergangenen Mittwoch.  Der Tag an dem mir dieses eseltreibende Arschloch eine Morddrohung aussprach.

Wie das gekommen ist? Durch eine – in meinen Augen – Banalität.

Den Nachmittag zuvor habe ich mit dieser besagten Hessin und einer weiteren Kollegin kurz zusammengestanden und die beiden gelobt wie schwer sie an diesem Tag gearbeitet haben. Und wie ich so bin habe ich den beiden kurz über den Arm gestreichelt und gesagt “habt ihr wirklich toll gemacht heute”. Soweit also nichts verwerfliches. Einfach eine freundliche Geste um die beiden zu loben.

Nicht so aber für diesen Kurden. Der baute sich dann am Mittwoch Vormittag vor mir auf und sagte mit blitzenden Augen zu mir “Halte Abstand von meiner Frau und fasse sie nicht an”. Ich versuchte ihn gleich zu beruhigen indem ich ihm zu verstehen gab, daß es doch nur eine harmlose, nette Geste von mir war und ich ganz sicher nichts von seiner Frau will.

Interessierte ihn aber nicht die Bohne und ich bekam zu hören “Wenn Du meine Frau noch einmal anfaßt bringe ich Dich um!”. Dabei interessierte es ihn auch nicht, daß ein knappes Duzend Kollegen um uns herum standen und mit offenem Mund dem ganzen lauschten.

Nun bin ich ja – zum Glück – niemand der diesem Pisser gleich was innet Jesischt gekloppt hätte. Hab einfach das ganze erstmal so stehen lassen und überlegt was ich damit anfangen soll. Abends zuhause hab ich meiner Uffreescherin davon erzählt, die natürlich gleich in Panik geriet. Spontan wollte sie, daß ich bei der Polizei Anzeige erstatte, was ich aber ablehnte. Eigentlich wollte ich das auf sich beruhen lassen, da ich ja eh von der Frau nix will und somit in Zukunft garnicht mehr in Verlegenheit geraten könnte. Auch wenn ich diese Morddrohung zum kotzen fand.

Naja, am Ende habe ich mich aber zumindest dazu breitschlagen lassen meinen Chef davon zu unterrichten. Denn meine Herzallerliebste hatte dann doch mächtig Angst um mich. Schließlich könne er mir doch irgendwo auflauern und ich hätte ratzfatz ein Messer im Rücken.

Also nahm ich das Telefon und schilderte den Vorfall meinem Chef. Der flippte natürlich auch gleich aus und meinte nur, daß niemand seinen Mitarbeitern gegenüber eine Morddrohung ausspäche. Er würde am nächsten Morgen dann vor Ort sein und sich diesen Kerl zur Brust nehmen.

Am Donnerstag tat er wie gesagt und kam kurz drauf zu mir und meinte nur, daß besagter Kollege in der Pause dann mal mit mir reden würde.

Nun bin ich davon ausgegangen, daß ich wenigstens eine Entschuldigung zu hören bekäme, denn schließlich sind wir hier nicht in der kurdischen Hochebene wo Frauen als Sache gesehen werden und mögliche Rivalen einfach unter die Erde gebracht werden.

Tja, soweit mein Wunschgedanke.

Wie ihr euch sicher denken könnt, kam es dann ganz anders, aber sowas von!

Er kam tatsächlich in der Pause zu mir und bat mich zur Seite damit wir mal reden können. Klar bin ich mitgegangen. Aber da kam keine Entschuldigung, sondern ganz im Gegenteil. Er machte mir gleich wieder Vorwürfe, daß ich schließlich seine Frau angefaßt hätte. Ich habe ihm in aller Ruhe versucht zu erklären, daß solche Gesten bei uns hier in Deutschland doch nun wirklich völlig normal seien und gänzlich ohne Hintergedanken geschehen. Da meint er doch tatsächlich zu mir, er lebe nun schon fast 30 Jahre in Deutschland aber sowas hat er noch nie erlebt. Meinen Einwurf, daß er dann wohl nie richtig hingesehen habe, ignorierte er total.

Außerdem sei er es mit dem diese Frau nach der Arbeit heim fahre und Abends ins Bett gehe.

Soll ja auch so sein und will ihm doch auch niemand wegnehmen, entgegnete ich kurz. Da ändere auch so eine kurze Berührung am Arm nichts dran.

Er fragte mich dann, was ich machen würde, wenn das jemand mit meiner Frau machen würde. “nichts” antwortete ich ihm während seine Augen vor Erstaunen aufgerissen wurden “denn schließlich vertraue ich meiner Frau”.

“Ich vertraue meiner Frau auch, aber was bist Du denn für ein Mann? Hast Du überhaupt Familie?”

Der Kerl ließ sich aber mit nichts davon abbringen, sich im Recht zu sehen. In seinen Augen habe ich einen riesigen Fehler begangen und kann froh sein, daß er es überhaupt akzeptiere seine Frau und mich in der gleichen Firma arbeiten zu lassen. Dazu kommt noch, daß er insgesamt kein Verständnis dafür habe, daß wir so viel reden. Denn wir seien hier auf der Arbeit und da kann man über die Arbeit reden, aber über sonst nichts. Da muß man keine Witze machen und auch über nichts Privates reden.

Unterm Strich endete das Gespräch ohne etwas geändert zu haben. Eine Entschuldigung war nichtmal ansatzweise vorhanden gewesen, denn schließlich hat er ja nichts falsch gemacht.

Ich mußte mich in der ganzen Zeit so sehr zusammenreißen nicht aus der Haut zu fahren. Innerlich gekocht hab ich, weil ich diese verbohrte Einstellung von jemandem der schon so viele Jahre in Deutschland lebt und doch nun wirklich verstanden haben müßte, daß wir mit Frauen anders umgehen, als es da hinten in der Pampa üblich ist.

Aber ich war ja nicht der einzige, der von ihm “eingenordet” wurde. Am Freitag gab es dann wieder einen “Zwischenfall”. Wir haben u.a. auch einen Italiener bei uns. Ebenfalls in unserem Alter, der typisch italienisch ist. Also er singt gern laut bei der Arbeit, ist hektisch, plappert pausenlos und das alles teilweise sehr laut. Naja, wie dem auch sei, wir haben mit ihm immer viel Spaß und auch am Freitag dann wieder. Auch die Frau des Kurden lachte fleißig mit, weil sie nunmal auch gern lacht. Bis dann irgendwann dieser Kameltreiber vor dem Italiener stand und mit ernstem Blick sagte “mache nicht so viel Spaß mit meiner Frau!”

Es war unfaßbar. :stirnpatsch: Wir standen da zu viert und konnten uns das lachen kaum verkneifen.

Wie geschädigt muß man sein, um so eine Einstellung zu haben. Ok, im Islam werden die Rollen von Männer und Frauen klar vorgegeben und da ist der Mann nunmal der große Macher und Herrscher in der Familie und alle anderen, besonders die Frau, müssen gehorchen. Die männlichen Kinder werden von klein auf in diese Rolle gedrückt und sie wird ihnen auch ausdrücklich vorgelebt. Widerworte werden nicht akzeptiert. Und die weiblichen Familienmitglieder sind halt zu behanden wie Sklaven.

Sollen sie von mir auch auch tun … aber nicht in Europa. Und da wundert sich die Türkei darüber, daß sich die EU so schwer damit tut sie aufzunehmen.

:oldman: der_uffreescher

Fly like an eagle

datePosted on 19:20, Oktober 18th, 2008 by uffreescher

Da hat der ADAC zusammen mit der Polizei eine Untersuchung durchgeführt um zu ermitteln, wie gut – wenn überhaupt – unsere Kleinsten im Auto angeschnallt von den Eltern zum Kindergarten oder zur Schule gefahren werden.

Für die Untersuchung haben sich die Kontrolleure in 16 Städten vor Schulen und Kindergärten postiert und die Beobachtung gemacht, daß 37% aller Kinder garnicht angeschnallt, nicht im vorgeschriebenen Kindersitz saßen und wenn doch, dann in selbigem nicht korrekt angeschnallt waren. Der Anteil der falsch oder garnicht gesicherten Kinder, die in den Kindergarten gefahren wurden, lag bei unglaublichen 17%! :-o Überlegt mal, 17 von 100 Kindern im Kindergartenalter (also zwischen 2 und 6 Jahren) sind teilweise garnicht angeschnallt!

Das Ergebnis überrascht mich nicht, denn auch unter den Erwachsenen gibt es mehr als genügend, die sich im Auto nicht anschnallen. :schulterzuck:

Wenn diese Leute dann bei einer Vollbremsung durch die Frontscheibe fliegen, dann sind sie es selbst Schuld und müssen halt, auch wenn es jetzt hart klingt, mit den Folgen leben … falls sie es überleben.
Aber so ein Kind kann das noch garnicht selbst entscheiden und ist sich logischerweise auch garnicht über die Konsequenzen bewußt.

Warum achten Eltern nicht darauf, daß ihre Kinder im Fahrzeug gut gesichert sind? Ich mein, für viele Autofahrer ist doch das Auto ihr absolutes Heiligtum. Wollen die wirklich riskieren, daß durch so ein umherfliegendes Kind die Windschutzscheibe kaputt geht? Und erst das Blut auf den Sitzpolstern! Das geht doch nie wieder raus. :hmm:

Hier mal ein Crash-Test, Kind mit normalem Gurt. Schön, wie das Kind stranguliert wird:

Oder auch hier, ein Vergleich “Kindersitz vs. unangeschnallt”. Leider fliegt das Kind nur gegen das Armaturenbrett:

Aber auch hier kann man sehen, wie schön ein unangeschnallter Erwachsener wie eine Flipperkugel durchs Auto tänzelt. So richtig toll sind dann die Folgen:

Zuerst wollte ich ja Bilder und Videos von realen Unfällen zeigen, so richtig mit Blut und gebrochenen Knochen, denn ich finde, man kann garnicht deutlich genug klarmachen, wie verantwortungslos viele Menschen sind. Habe dann aber Abstand davon genommen, weil in den oben gezeigen Videos auch deutlich genug gezeigt wird, was passieren kann.

Auch wenn ich nichts an der Tatsache ändern kann, wie wenig vielen Eltern ihr Kind bedeutet (siehe auch diese Meldung hier), vielleicht schaffe ich es mit meinem Artikel zumindest einen einzigen Elternteil davon zu überzeugen, etwas zu ändern. Das wäre ja schonmal was.

Die Frau aus dem Artikel gestern hat ja zumindest ihr Kind gesichert transportiert. :chuckle:

:oldman:


Ich geh mit meiner Laterne …

datePosted on 12:07, Oktober 11th, 2008 by uffreescher
Warning: imagejpeg(): Unable to open '/mnt/web9/52/08/51847308/htdocs/blog/wp-content/plugins/image-shadow/cache/391878b1bfb94a10c3e480560aad6706.jpg' for writing: No such file or directory in /mnt/webf/e2/08/51847308/htdocs/blog/wp-content/plugins/image-shadow/image-shadow.php on line 187 Warning: imagejpeg(): Unable to open '/mnt/web9/52/08/51847308/htdocs/blog/wp-content/plugins/image-shadow/cache/c18869e51b17a5339328ba0bcc38d24d.jpg' for writing: No such file or directory in /mnt/webf/e2/08/51847308/htdocs/blog/wp-content/plugins/image-shadow/image-shadow.php on line 187

Der Herbst kommt und schon geht es wieder los:

Rote Glühwürmchen fliegen über die Straßen! :wall:

Ist ja nicht so, daß viele Dinge am Auto nutzlos sind und auch unverzichtbar.

Doch die Nebelschlußleuchte ist das übelste, was je zur gesetzlichen Vorschrift wurde. Wie wunderschön in nebenstehendem Artikel beschrieben (den hab ich seit 1991 im Portemonnaie, in der Hoffnung ihn eines Tages mal nutzen zu können :haemisch: Copyright liegt selbstverständlich bei der Zeitschrift “auto”), sorgt sie regelmäßig im Herbst dafür, daß man das Brennen und die Tränen in den Augen hat, wenn man hinter so einem Vollhonk herfährt, der meint schon bei etwas stärkerem Regen diese Funzel einschalten zu müssen. ;(

:idee: Wenn ich so recht überlege, hab ich selbst dieses Ding seit 1989 nie wieder benutzt. Damals – also 1989 – mußte ich es allerdings. War morgens um 5 Uhr von Duisburg nach Rheine unterwegs und was da an Nebel im Emsland über der Landschaft lag, war schon kein Nebel mehr … das war eine Wand! Sichtweite vielleicht 2m, mehr nicht. Meine Nebelscheinwerfer schienen garnicht zu leuchten. Mein Beifahrer und ich hatten die Seitenscheiben unten, die Köpfe aus den Fenstern hängen um die Straßenmarkierungen rechts und links vom Auto überhaupt sehen zu können, damit ich halbwegs gradaus fahren konnte. :schulterzuck:

Fahren? Quatsch! Zu Fuß wären wir da sicher schneller gewesen. Aber wir mußten weiter, da wir den Teufel tun wollten und zu spät zum Appell in der Kaserne auftauchen. :baseball:

Aber ich schweife ab.

Wie gesagt, es geht grad wieder los. Morgens auf dem Weg zur Arbeit liegt schöner Nebel über der Landschaft, aber die Sichtweiten sind locker noch über 100m und die Landstraßen ganz und gar weit genug einsehbar. Also könnte jeder Autofahrer seine Nebelschlußleuchte und auch -scheinwerfer getrost schlummern lassen. :nick:

Aber weit gefehlt. Die Nebelscheinwerfer sind fast grundsätzlich eingeschaltet. Ich frag mich nur wozu? Wissen die Autofahrer nicht, wofür diese Dinger gemacht sind und wie sie funktionieren?

Scheinbar nicht, denn sonst würden die Lampen aus bleiben. :motzen:

Ich erklärs mal kurz: :oldman: Die Nebelscheinwerfer sind so konstruiert, daß sie das Licht flach streuen. Aus diesem Grund sind sie auch tiefer als die Hauptscheinwerfer angebracht, meist in der Frontschürze.
Der Sinn dieser Sache ist, bei extrem geringen Sichtweiten, da wo das hoch strahlende Abblendlicht die Reflexionen der Wassertropfen im Nebel (der ja eigentlich nur tiefhängende Wolken ist)  verstärkt und daher die Sicht eher verringert als erhöht, unter den Wolken hinweg die Straße auszuleuchten, damit man die Fahrbahnmarkierungen besser sehen kann und die Blendungen zu verringern. Aus diesem Grund wird bei korrekt angeschlossenen Nebelscheinwerfern auch das Abblendlicht ausgeschaltet und nur noch das Standlicht leuchtet.

Also nix mit “dann sieht mich der Gegenverkehr besser”.

Aber eigentlich reescht mich das mit den Scheinwerfern garnicht so uff. Denn außer bei starkem Regen und entsprechend nasser Fahrbahn, blenden die Nebelscheinwerfer nicht so sehr.

Doch die Nebelschlußleuchte, jaaaaaaahaaaaa, die ist einfach das Grauen schlechthin. :beten: Ich glaub den wenigsten dieser Knallköppe ist bewußt, wie hell das Teil ist! Es leuchtet heller als die Bremsleuchte. Und wenn bei geringem Nebel diese Blendfunzel eingeschaltet ist, dann blendet sie ungehindert den Hintermann. Garnicht mal so ungefährlich, dem Ganzen. Denn wenn ich hinter so einer Flitzpiepe herfahre, dann sehe ich meist nix mehr – außer seine Netzhautlötlampe.

Wißt ihr nebelschlußleuchtenbenutzenden Flachwichser eigentlich, welche Bedingungen die StVO an die Nebelschlußleuchte bindet? Neee, ganz sicher nicht! Denn sonst würde man das Lämpchen nur noch ganz selten leuchten sehen.

Das ist ein Leitpfosten

Einschalten darf man diese Lampe erst bei Sichtweiten unter 50m. Das ist auf der Autobahn der Abstand zwischen 2 Leitpfosten, auf Landstraßen zwischen 3. In dem Moment, wo man das Nebelschlußlicht einschaltet, begrenzt sich die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 50km/h, weil man nämlich bei Sichtweiten unter 50m nicht schneller fahren darf – sogar auf der Autobahn.

Wer mehr dazu wissen will, kann entweder in der Wiki oder hier nachlesen.

Fahr mal mit einschalteter Nebelschlußleuchte auf der Autobahn mit 100km/h … und wenn Du an einen ungepoppten Polizisten gerätst, biste Deinen Lappen mal gleich für ein Jahr los. Ich sach nur “Geschwindigkeitsüberschreitung von 100%”.

Auf meinen Fahrten erlebe ich ja so einiges. Doch gestern hatte ich so einen richtigen Spezialisten vor mir. Der dachte wohl, er “arbeitet” mit seiner Schlußleuchte so richtig korrekt. :chuckle: Ok, grundsätzlich war das Vorgehen ja nicht verkehrt … wäre der Nebel mal so dicht gewesen, daß wir weniger als 50 Meter weit hätten sehen können.

Ausfahrt aus Ortschaft. Leichte Nebelschwaden: Schlußleuchte ein.

Waldgebiet. Kein Nebel: Schlußleuchte aus.

Freie Strecke. Leichter Nebel: Schlußleuchte an.

Freie Strecke. Nebel verschwindet: Schlußleuchte aus.

Freie Strecke. Nebelschwade in Sichtweite: Schlußleuchte an.

Ortsdurchfahrt: Schlußleuchte aus.

Ortsausfahrt. Leichter Nebel: Schlußleuchte an.

Ampel: Schlußleuchte aus. (Wobei er das manchmal vergaß. Dann hab ich ihn mit sanftem Fernlicht daran erinnert 8) und prompt war die Lampe aus. Löblich! :ok: )

Ich hätte fast die Krise gekricht. Als ich auffe Arbeit ankam hatte ich das Flimmern bestimmt noch eine Stunde lang in den Augen. :stoned:

Daß er seine Geschwindigkeit nie auf 50km/h drosselte, muß ich wohl nicht erwähnen.

Wenn es nach mir ginge, würde ich solche Leute am liebsten in einen dunklen Raum setzen und, mit der Verpflichtung immer nach vorn zu schauen, alle 3 Minuten eine Nebelschlußleuchte in 10m Abstand für jeweils 2 Minuten einschalten. :devil:

:oldman:


(Al)arm für Cobra 11

datePosted on 20:38, September 17th, 2008 by uffreescher

Arm, einfach nur arm finde ich solche Serien! :hmm:

Gut, die Stuntmen können in solchen Filmen zeigen, was sie so drauf haben. Mein großer Respekt dafür. :ok:

Doch, wenn ich – ich bleibe jetzt mal bei oben genannter Serie – mir überlege, daß das Thema der Serie sicherlich eine gewissen Realitätsnähe vermuten läßt, dann erwarte ich auch ein gutes Maß an realistischen Szenen.

Ich hab mich ja schon in Actionfilmen daran gewöhnt, daß Autos, die einen Abhang runterstürzen, beim Aufschlag explodieren. Ist zwar absolut realitätsfremd, aber gut, ist inzwischen in Filmen halt so normal wie das Gescheiße der Tauben in der Stadt. :tauben:

Aber was die Autobahnpolizisten von Cobra 11 erleben müssen, grenzt für mich an Verarsche. :motzen: Da explodieren die Autos nicht nur. Nein, sie fliegen durch die Explosion des Tanks sagenhafte 5 bis 10 Meter senkrecht in die Höhe. :vogelzeig:

Oder bei einem harmlosen Auffahrunfall kracht der Hintermann nicht einfach nur auf das vorausfahrende Auto. Nee, entweder kracht es so dermaßen heftig auf den Vordermann, daß sich das Heck des Fahrzeugs hebt und somit der ganze Wagen mit einem eleganten Salto über den – natürlich total zerlegten und anschließend explodierenden – Unfallgegner fliegt. Oder, und das finde ich dann nicht weniger spektakulär :-o , er prallt erst garnicht auf den Vordermann, sondern – vermutlich, weil der Wagen vor ihm eine extrem tiefliegende Stoßstange hat – hebt ab und überschlägt sich in diversen Pirouetten über eine Strecke von locker 50m. Dabei explodiert natürlich wieder der Tank am Wagen, der Unfallgegner fängt logischerweise auch Feuer und explodiert dann ebenfalls. :yes:

Aber das ist dann ja noch nicht alles. :kopfsch: Da ja alles so plötzlich, unvorhersehbar und in einer atemberaubenden Geschwindigkeit passiert, kann der nachfolgende Verkehr nicht rechtzeitig stoppen und schon haben wir eine saubere Massenkarambolage. :applaus:

Einzig unsere heldenhaften Männer von Cobra 11 kommen in kaum noch zu toppender Slalomfahrt durch die Masse an verkeilten, sich überschlagenden und explodierenden P- und LKW und stellen den Unfallverursacher. Jener ist selbstverständlich nicht nur ein flüchtiger Autodieb oder dergleichen. :nono: Nöööö, es ist ein schon lange gesuchter Drogenhändler, Waffenschieber oder sonst ein ganz großer, böser Finger.

Apropos LKW: Wenn so ein Massenunfall dann doch einmal für unsere Helden zu umfangreich sein sollte, als daß sie da überhaupt lebend durchkommen sollten (schließlich fand die Verfolgung bei mindestens 250km/h statt), dann ist, wie durch Zufall, kurz vor ihnen ein Autotransporter als Rettung auf der Strecke. Natürlich hat er keine Fahrzeuge geladen und das Oberdeck (wie heißt eigentlich die erste Etage auf so einem Autotransporter?) ist selbstredend runtergeklappt. Somit können unsere beiden Polizisten gekonnt dort hochfahren, nochmal richtig Gas geben und locker flockig über den gesamten (!) Unfall springen. Ich muß nicht erwähnen, daß sie nach dem Aufschlag (nach geschätzten 100m Flug) nicht in einem total zerlegten, mit Stoßdämpfern statt in der Radaufhängung nun an der Dachreling, BMW sitzen, sondern nochmal schnell ein paar wunderschöne Ausbremsmanöver vollziehen um dann letztendlich den Gangster zu stellen. :flirt:

Als Gegenargument zu meiner Uffreescherei könnte man natürlich sagen, daß dann zum Beispiel auch keine Filme von Bruce Willis angesehen werden dürften. :poeh:

Wie aber schon eingangs angesprochen, sehe ich das etwas differenzierter :pfeifen: , denn so eine Serie erhebt für mich den Anspruch auf Realitätsnähe und daher sollte es auch in gewissem Maße realistisch bleiben. Die eine oder andere Ungereimtheit lasse ich mir ja gern gefallen, z.B. wenn PKWs nach einem Rutscher gegen eine Häuserwand, trotzdem noch fahrtüchtig sind. Aber das was da bei der Autobahnpolizei gezeigt wird, geht mir persönlich dann doch zu weit und erinnert eher an eine Komödie als an einen Actionfilm.

:oldman:

Spam prevention powered by Akismet

uffreesch.de is Stephen Fry proof thanks to caching by WP Super Cache